Eine zweite Rheinbrücke für Worms
Parallel neben der "alten" Wormser Rheinbrücke ist mit einer zweiten Brücke über den Rhein ein weiteres Bindeglied zwischen dem rheinland-pfälzischen Worms, der hessischen Rheinseite sowie den Metropolregion Rhein-Neckar und Rhein-Main entstanden.
Die Verkehrsfreigabe erfolgte am Dienstag, 16. September 2008.
Ab diesem Zeitpunkt ist die "alte" Nibelungenbrücke wegen Sanierung voll gesperrt. Für die Sanierung zuständig ist die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung (Fertigstellung: Ende 2011 / Anfang 2012).
Bildergalerien zur Baumaßnahme finden Sie ...hier
Bildergalerie des Landesbetrieb Mobilität ...hier
Infos zur Sanierung der "alten" Brücke ...hier
Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Freitag, 12. September 2008 im Beisein von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeister Michael Kissel die 2. Wormser Rheinbrücke offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Danach wurde auf der Festmeile an der Rheinpromenade und auf der neuen Brücke drei Tage lang gefeiert (12.-14.09.). Zahlreiche Vereine, Musikgruppen und Institutionen aus der Wormser und der Lampertheimer Umgebung engagierten sich im Rahmen des Programms.



Die Wormser Rheinbrücke stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Nibelungenstadt und hessischen Rheinseite dar. Rund 24.000 Fahrzeuge passieren und belasten täglich die bestehende und in die Jahre gekommene Brücke. Immer wieder musste das sanierungsbedürftige Bauwerk notdürftig repariert und ausgebessert werden. Aufgrund ihrer hohen Beanspruchung und Auslastung war eine zweite Rheinbrücke dringend notwendig.
Die "Neue"
Nach vielen Jahren der Verhandlungen mit dem Bund und dem Land wurde im Mai 2005 mit der aus verkehrstechnischer wie auch wirtschaftlicher und arbeitsmarktpolitischer Hinsicht überaus bedeutenden Baumaßnahme "Neue Nibelungenbrücke Worms" begonnen.
Das neue Brückenbauwerk, im Abstand von 36 Metern zur alten Brücke errichtet, weist eine Länge von insgesamt 745 Meter auf. Die Strecke über den Rheinstrom beträgt 322 Meter.
Vorbereitenden Maßnahmen
Im Vorfeld des Brückenneubaus erfolgte vor Baubeginn über einen Zeitraum von vier Jahren eine Reihe vorbereitender Maßnahmen, wie
• die Verlegung des Außenbezirkes der
Wasserschifffahrtsverwaltung,
• die Verlegung des Festplatzes,
• die Verlegung der Floßhafen- und Vangionenstraße sowie
• diverse Leitungsverlegungen.
Begleitende Maßnahmen
Die neue Strombrücke soll sich einbinden in einen Pulk von Maßnahmen rund um das Projekt "Neue Nibelungenbrücke Worms", welches vom Landesbetrieb Straßen und Verkehr Worms koordiniert wird. Dazu zählen u. a.
• die Verlegung der B9 um ca. 100 m in Richtung Rheinufer,
• die Herstellung eines neuen Anschluss der B9 in Höhe der
Gibichstraße an das nördliche Hafengebiet,
• die Unterführung der neuen B9 in einem Trogbauwerk
unter der B47,
• die Überführung der B9 über die Rheinstraße
(...zur Bildergalerie),
• die Fußgängerüberführung am Berliner Ring über die B9
sowie
• zahlreiche Gestaltungsmaßnahmen rund um den
Straßenbau.
Bauzeit:
Beginn : Mai 2005
Fertigstellung: ca. Sommer 2008
Kosten:
Rund 16 Millionen Euro
Während der Baumaßnahme kann es im Bereich der Wormser Rheinbrücke auf beiden Rheinseiten zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Bitte beachten Sie aktuelle Staumeldungen im Hörfunk. Verkehrsinfos erhalten Sie auch unter:
www.swr.de oder www.lbm.rlp.de
Am Projekt "Neue Rheinbrücke Worms" beteiligt sind:
Landesbetrieb Mobilität Worms
Aktuelle Informationen, über den genauen Zeitplan sowie eine Historie der alten Rheinbrücke finden Sie auf der Internetseite des Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz unter:
www.lbm.rlp.de, Rubrik "Bauprojekte".
Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms
Schönauer Straße 5
67547 Worms
Telefon: (0 62 41) 4 01 - 5
Telefax: (0 62 41) 4 01 - 6 00
E-Mail: lbm@lbm-worms.rlp.de
Leiter: Knoop, Bernhard
Vertreter: Schafft, Martin